Plage Noire 2022 – Ein Festival mit kleinen Schwierigkeiten

Liebe Freunde, heute möchte ich euch einmal zu einem Festivalbericht der anderen Art einladen. Und zwar möchte ich (Darky) über das diesjährige Plage Noire Festival mal aus meinem ganz persönlichem Blickwinkel berichten. Euch an meinen Erlebnissen teilhaben lassen.

Für mich begann das Festival eigentlich bereits lange vor dem angesetzten Termin. Denn selbstverständlich müssen wir einen entsprechenden Vorbericht liefern, uns um die Akkreditierung kümmern und noch viele andere Kleinigkeiten.

Also haben wir bereits im Februar die entsprechende Ankündigung für dieses Festival veröffentlicht und uns via dem offiziellen Akkreditierungsportal bei dem Veranstalter angemeldet und um eine Akkreditierung gebeten. Zeitgleich standen wir mit einigen Bands in Kontakt um diese exklusiv on Stage (also auch auf der Bühne) und Full Show (also nicht nur die ersten 3 Songs) fotografieren zu dürfen. Das klappte auch alles sehr gut.

Die Akkreditierungsanfrage war draussen. der Vorbericht auf unseren Kanälen geteilt und auch haben wir Aufträge von Heldmaschine, Tanzwut, Lacrimas Profundere und Joachim Witt erhalten diese Bands gesondert fotografieren zu dürfen. Das hört sich doch alles perfekt an.

Selbstverständlich gilt auch für uns Journalisten und Fotografen, das wir auch irgendwo nächtigen müssen. Diese Planung können wir jedoch erst in Angriff nehmen, wenn feststeht, das wir eine Akkreditierung erhalten. Und genau diese Antwort auf die Frage ist natürlich für uns Onliner (wie wir von den Veranstaltern genannt werden, damit sind Medien gemeint, die nur Online vertreten sind und keine Printmagazin herausbringen ) immer eine Zitterpartie, gerade nach der Pandemie in den letzten Monaten und Jahren, hat vieles auch bei uns gelitten. Es gab schlichtweg weniger worüber wir berichten konnten, da natürlich auch viel weniger stattfand. Dieses hat natürlich zur Folge das wir eine geringere Reichweite erzeugt haben und somit steigt die Gefahr drastisch, von den Veranstaltern nicht mehr als relevant eingestuft zu werden. Schlussendlich vergibt ein Veranstalter eine Akkreditierung natürlich nicht aus purer Nächstenliebe, sondern erwartet dafür entsprechende Gegenleistung. Nämlich Werbung. Und diese ist natürlich nur dann zielführend, wenn auch viele Menschen unsere Vorberichte etc. lesen, man also eine gewisse Reichweite hat. Zusätzlich haben auch Plattformen wie zum Beispiel Facebook und Instagram Ihre Algorithmen verändert. So erzeugt ein Beitrag ohne Bild per Default weniger Reichweite und auch wenn man in einem Posting auf Facebook zum Beispiel eine Verlinkung auf eine Webseite ausserhalb von Facebook setzt, wird die Reichweite zusätzlich beschnitten. auch die Platformbetreiber haben natürlich Interesse daran, die “Kunden” also ihr Liebe Leser möglichst lange auf Ihrer Plattform zu halten. Das klappt natürlich nur eingeschränkt, wenn man in einem Post direkt auf eine andere Webseite verlinkt.

Nun gut, es hiess nun also zittern. Im Regelfall erhalten die akkreditierten Personen spätestens 2 Wochen vor dem Event eine Zu- oder Absage. Dieses mal jedoch leider nicht. Die Akkreditierungen gingen in den meisten Fällen erst am Montag vor dem Event von Veranstalter raus. Diese Tatsache machte die Planung für uns natürlich immens schwer. So mussten wir uns natürlich noch um eine Schlafgelegenheit kümmern. Was so kurz vor einem Großevent durchaus kompliziert werden kann. Mein herzliches Dankeschön an dieser Stelle, an Arno, den Zinser und Tom die mir in dieser Situation einfach den Arsch gerettet haben. DANKE, fühlt euch gedrückt. Wir hatten nun also die Akkreditierung und auch eine Schlafgelegenheit. Zeit sich auf das Festival und auf die vielen Menschen die man mitunter schon 2 Jahre nicht mehr persönlich gesehen hat zu freuen. Aber da kam schon die nächste Panne. Ich erhielt eine Mail von Lacrimas Profundere, der Auftritt ist nicht mehr gesichert, da einem Bandmitglied der Flug storniert wurde. Nun müsse man alle Planungen umstellen um überhaupt auf dem Event spielen zu können. Aufgrund dieser etwas stressigen Situation hat man es verpasst mich als Fotograf beim Veranstalter anzuzmelden. Kann passieren, ein stornierte Flug ist natürlich immer ein Graus. Zum Glück hat es die Band immerhin geschafft Ihren Auftritt auf dem Plage Noire spielen zu können.

Spielte auf dem Plage Noire mich gerissener Sehne an einem Finger Dirk von Heldmaschine

Da waren es also “nur” noch 3 Bands wo wir entsprechende Sonderrechte wahrnehmen konnten. Halb so wild. Hauptsache es geht wieder los.
Am Freitag kam ich gegen 15 Uhr auf dem Plage Noire an. Bewaffnet mit Kameras und meinem Akkreditierungsschreiben ging es zum Pressecounter, um das Bändchen abzuholen. Das klappt auf dem Plage Noire immer super. Die lieben Leute am Counter sind entspannt und sehr zuvorkommend. Und alles geht schnell über die Bühne. Nun kann es also losgehen. Ich betrete pünktlich zur Eröffnung das Zelt in welchem sich die Mainstage befindet. Begrüsse noch schnell die Grabensecurity und melde meine “Sonderrechte” bei den ersten beiden Bands an, welche das Festival auf der Mainstage eröffnen sollen. Das geht ebenfalls sehr entspannt. Gerade wenn man die Security schon kennt ist es immer einfacher. Auch bleibt noch Zeit für einen kleinen Schnack mit der Grabensecurity, wo wir herausfanden, das der Kollege zumeist im Musikzentrum in Hannover arbeitet. Hach daher kennen wir uns also. Sehr schön.

Kurz vor dem Auftritt von Heldmaschine gehe ich hinter die Bühne um die Band noch schnell zu begrüssen und die letzten Abstimmungen zu treffen. Dirk, Drummer bei Heldmaschine, begrüsst mich und sagt gleich, das ich doch bitte das Abschlussfoto machen soll und es möglichst schnell im Nachgang an das Konzert der band zukommen lassen soll. Klar, kein Problem. Und schon kommt das nächste Unglück auf uns zu. Dirk hat einen Finger dick mit Tape zugeklebt. Der Arme hat einen Sehnenriss an einem Finger zu beklagen. Das ist beim Schlagzeug spielen enorm hinderlich. Dirk an dieser Stelle von Herzen gute Besserung, ich drücke dir die Daumen, das alles möglichst schnell wieder verheilt. Das erstaunliche, auf der Bühne bemerkt man absolut nichts von der Einschränklung. Dirk spielt sein Drumset, als ob nichts sei.

Strahlende Gesichter wohin man schaut. Tanzwut auf dem Plage Noire 2022

Und auch die Band hat sichtlich Spass das Plage Noire offiziell auf der Mainstage zu eröffnen. Man spiel ein wirklich tolles Set. Die Band selbst strahlt nur so vor Energie und Spielfreude. Endlich mal wieder einen fetten Gig und vor der Bühne glückliche und feiernde Gesichter. Balsam für die geschundene Musikerseele. Der Auftritt von Heldmaschine ging schneller vorbei als mir, der Band und auch den Gästen lieb war. Aber immerhin 90 Minuten also ein komplettes Set lang durfte man zusammen mit den Koblenzern feiern. Diese Chance haben sowohl Band, als auch Gäste auch genutzt. Die Stimmung war einfach toll. Nach dem Set blieb ich direkt hinter der Bühne, denn als nächstes stand die Berliner Mittelalterrock Formation Tanzwut auf dem Plan. Auch diese Band durften wir Full Show und On Stage ablichten. Für mich ist Tanzwut immer wieder ein Erlebnis der besonderen . Bin ich mit dieser Band doch quasi in die schwarze Szene gerutscht. ich liebe diese Band einfach abgöttisch, auch wenn ich gerne mal wieder Songs wie Bitte Bitte und Götterfunken live geniessen möchte, mag ich auch den aktuellen Stoff sehr und feiere innerlich jeden einzelnen Akkord und Ton dieser Band. Auch Tanzwut konnte man ansehen, das sie einfach nur Bock hatten. Teufels Augen leuchteten, als er die Bühne betrat und das Publikum mit den Worten. “Die Tanzwut ist zurück, last uns durchdrehen” begrüsste. Jeder einzelne Musiker auf der Bühne gab einfach alles um den Gästen eine tolle Show zu bieten. Und die Gäste nahmen jedem einzelnen Auftritt bereitwillig auf, sogen die Konzerte auf die ein Schwamm und feierten, Applaudierten und tanzen als ob es kein Morgen mehr geben würde. ich habe immernoch Gänsehaut, wenn ich an diese magischen Momente denke.

Nach dem Set von Tanzwut ging es weiter mit Lord of The Lost, bereits während des Auftritts von Tanzwut, habe ich gesehen, wie die Band fleissig alles hinter der Bühne aufbaute. Auch hier war eine auffällig gute Stimmung schon vor dem Auftritt der Band zu spüren. Und auch Subway to Sally, die sich schon jetzt bereits immer mal wieder hinter der Bühne versammelten strahlten nur so vor Lust endlich auf das Publikum losgelassen zu werden. Bei Lord of the Lost hatte ich nach den 3 Songs während denen ich fotografieren durfte zum ersten mal an diesem Festival Tag Zeit. Zeit die Band zu geniessen, Zeit mir eine kleine Gerstensaftschorle zu genehmigen und Zeit für einen kleinen Plausch mit anderen Fotografen und/oder Gästen. Es war so toll … und auch auf der Bühne war pure Freude zu verspüren. Irgendwann sagte Chris “The Lord” Harms, dass er auf seinem In Ear gerade nur Müll hört. Mit den Worten “Singt mal kurz für mich weiter, ich bin gleich wieder da” verschwand der Frontmann von Lord of the Lost von der Bühne. Die Band feierte einfach weiter, auch ohne Gesang hat Lord of the Lost einiges zu bieten. Spätestens nach dieser Aktion war das mal lückenlos bewiesen. Nur kurze Zeit später stand der Lord wieder auf der Bühne, erkundigte sich noch schnell bei den Fans, ob Sie ihn gut vertreten hätten, und stieg wieder nahtlos in den Song mit ein. Toll … Grandios .. das macht Spass, das ist großes Kino. Die Stimmung im Publikum war nach dem Auftritt von Lord of the Lost auf einem enorm hohem Niveau. Hier musste Subway to Sally wahrlich abliefern. Und das tat die Band und zwar über volle 90 Minuten. Wie sagte Arno nach dem Gig von Subway to Sally? – “Das war eines, wenn nicht sogar DER Beste Auftritt, den ich jemals von Subway to Sally miterleben durfte” Klar die Band hatte natürlich auch ein grandioses Set. es reihte sich ein Hit nach dem anderen. Frontmann Eric Fish peitschte die Gäste an und die Band unterstütze Ihren Sänger wie es nur ging um die Stimmung weitere am kochen zu halten und noch zu toppen. Leider konnte ich mir nicht mehr den kompletten Gig von Subway to Sally ansehen, da ich mich bereits auf den Weg machen musste, um die Bilder des Tages zu bearbeiten und die ersten Previews zu veröffentlichen und Heldmaschine und der Tanzwut Ihre Abschlussbilder schnellstmöglich zukommen zu lassen. Also verbrachte ich die kommenden Stunden bis ca. 3:30 Uhr damit die Bilder des Tages zu bearbeiten. Anschliessen gab es noch ein kurzes Bierchen um dann schnellstens in die Waagerechte zu gelangen. Morgen sollte es ja auch wieder ein langer und ereignisreicher Tag werden.

Schafften es beinahe nicht rechtzeitig zum Auftritt.
Lacrimas Profundere wurde ein Flug storniert.

Der Samstag des Festivals begann mit einer gewissen Trägheit, eigentlich hatte ich vor, in aller früh zum Strand zu gehen und noch ein wenig das Meeresrauschen zu geniessen. Das wurde allerdings dann nichts. Stattdessen gab es ein ausgiebiges Frühstück und eh man sich versah, war es bereits schon 13 Uhr und ich musste mich fertig machen für die kommenden Konzerte. Den Auftakt auf der Main Stage des Plage Noire sollten heute Wisborg machen. Diese Band kannte ich schon von Ihrem Support Gig von Unzucht bei Ihrem Auftritt in Gelsenkirchen aus dem Jahr 2021. Ich freute mich also darauf diese Band am heutigen Tage wieder erleben zu dürfen. Auch bei den Bands des 2. Spieltages merkte man deutlich die Lust auf Musik, die Lust auf Gäste und die Lust auf dieses Festival, welches für die meisten Bands den ersten regulären Auftritt seit gut zwei Jahren bedeutete. So lockte Wisborg die Gäste wirkungsvoll zur Bühne, um auf den zweiten Festivaltag einzustimmen. Direkt im Anschluss traten dann Lacrimas Profundere auf. Die Band hatte es also tatsächlich in rechtzeitig geschafft beim Plage Noire aufzulaufen. Von den strapazen der letzten Tage merkte man nichts, stattdessen fegte Frontmann Julian über die Bühne und zog mit seinem charismatischem Wesen die Gäste in den Band der Band, Ilker und Olli performten ebenfalls bestens und Drummer Dominik untermalte das ganze rhythmisch. Der Auftritt begeisterte die Gäste und auch mich restlos. Es hat so viel Spass gemacht die Energie, welche von der Band auf der Bühne versprüht wurde aufzusaugen und den Auftritt nach den ersten drei Songs im Graben einfach zu geniessen. Im Anschluss sollte es mit Combichrist weitergehen. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Band, welche wir schon mehrfach erleben durften. Und jedesmal überrascht mich die Band mit einer neuen tollen Bühnenperformance. Der folgende Gig dieser Band war aber, zumindest in meinen Augen etwas zu viel des Guten. Ein paar Dezibel leiser hätten der Show in meinen Augen gut getan. Es war einfach irre laut. Dennoch war auch dieser Gig wirklich klasse. und hat uns grossen Spass gemacht. Weiter ging es mit einem Urgestein der Musikalsichen Szene der letzten Jahrzehnte. Joachim Witt gehört wohl zu der Gattung Künstler, die sich immer wieder neu erfinden und sich auch in anderen Musikgenres ausprobieren. Ursprünglich aus dem Genre der NDW bekannt geworden, tummelt sich der Sänger nun auch schon seit Jahren in der schwarzen Szene und interpretiert auch seine vergangenen Hits wie “Der Goldene Reiter” oder “Herbergsvater” in einem neuen nicht minder tollem Gewand.

Das Plage Noire war für Joachim Witt das erste Event mit neuer Band

Für Joachim Witt war es der erste Auftritt mit neuer Band. Als ich hinter die Bühne kam, schlotterten mit auf einmal die Knie. Das war doch? Das kann doch nicht sein? Doch, es war so und es kann durchaus sein. Der neue Mann an der Gitarre bei Joachim Witt, kam mir durchaus bekannt vor. Habe ich diesen Menschen doch 2019 auf der Bühne des M’era Luna stehen sehen, damals allerdings mit den Krupps, wo er ebenfalls Gitarre spielt. Fü+r mich waren und sind die Krupps eine Band, mit der ich aufgewachsen bin, um so spannender war es nun diesen Menschen mal abseits der Bühne erleben zu dürfen, und was soll ich sagen, er ist tatsächlich ein ganz normaler und sehr sympathischer Mensch. Selbiges trifft übrigens auch auf Joachim Witt zu. Der sehr trockende Humor ist einfach klasse, so fragte ich Witt, ob wir am Ende des Gigs ein Abschlussfoto machen wollen. Joachim Witt fand die Idee gut, und auf die Frage, ob ich ihm das Bild direkt oder über sein Manager senden soll, antwortete er: “Schicks mal direkt an die Bild. ” – Gefolgt von einem grinsen. Sehr schön … zwar wurde aus dem Abschlussfoto leider nichts, da er das wohl eher selten macht und es stumpf am Ende des Auftritts vergessen hatte, und einfach von der Bühne ging. Dennoch, hat mir der auftritt enorm viel Freunde bereitet. Die Band harmonisiert wirklich gut auf der Bühne. Und Joachim Witt präsentierte ein tolles Set, aus aktuellen und älteren Songs. Selbstverständlich durfte am Ende “Der Goldene Reiter” nicht fehlen. Und was soll ich euch sagen… es war mein persönlicher Gänsehautfaktor diesen Song aus Bühnensicht erleben zu dürfen. Wie die unfassbar große Menschenmenge vor der Bühne zusammen mit Joachim Witt den goldenen Reiter sang. Ein Schauer rann mir über den Rücken. Und ich bin mir sicher, das obwohl viele Menschen im Publikum standen, die im Jahre 1981 als der Song veröffentlicht wurde noch nicht einmal geboren waren .. (mich im übrigen eingeschlossen), jeder wirklich jeder kannte diesen Song und feierte zusammen mit Joachim Witt und seiner Band diesen Song.

Weiter ging es nun mit einer sehr minimalistischen Band. Mit Deine Lakaien, standen nun zwei Menschen auf der Bühne, die keine große Show benötigen, um genau zu sein, sogar nicht mal ein Backdrop. Ganz im Gegenteil, Sänger Alexander Veljanov und der Komponist und Multiinstrumentalist Ernst Horn überzeugen einfach auf ganzer Linie mit der Musik welche sie zum besten geben. Und so war es auch auf dem Plage Noire. Der Auftritt war fotografisch gesehen nicht der tollste, aber musikalisch war es einfach wundervoll. Damit war allerdings auch schon die vorletzte Band der diesjährigen Ausgabe des Plage Noire auf der Mainstage am spielen. Zeitgleich bedeutete es, das nun nur noch eine Band folgte. Ursprünglich war für diesen Slot Fields of the Nephilim geplant. Diese wurden allerdings vor einiger Zeit durch eine band ersetzt, auf die wir uns ebenfalls mächtig gefreut haben. Wie sagte And One Frontmann Steve Naghavi zu Beginn des Sets? – “Hallo, wir sind der Ersatz. Wir wissen natürlich, das man Fields of the Nephilim nicht ersetzen kann, aber wir freuen uns und sind sehr stolz darauf, das wir heute Abend für euch hier spielen dürfen” – Zugegeben musikalisch unterscheiden sich And One und Fields of the Nephilim schon sehr, aber das was And One an diesem Abend auf dem Plage Noire ablieferten war schon erste Sahne. Mit ihrer Spielfreude und extrem viel Bewegung präsentierte die Band ihre Songs, der Frontmann tanzte über die Bühne und begeisterte mich vollends. Einziges Manko, im Publikum standen einige Gäste welche sich Aluhüte gebastelt hatten, welche sie nun trugen. Diese Anspielungen beachtete Frontmann Steve Naghavi hedoch in keinster weise und spielte zusammen mit seinen beiden Mitstreitern ein tollen Set und stellte einen mehr als würdigen Headliner des Plage Boire 2022 dar.

Damit ging das Plage Noire für uns nun auch langsam seinem Ende entgegen. Ich zig mich zurück und bearbeitet wie auch in der vergangenen Nacht meine Bilder und ging zeitig in die Waagerechte um am kommenden morgen möglichst früh die Heimreise gen NRW antreten zu können.

Bereits jetzt ist eines schon sicher. Auch im Jahr 2023 wird es wieder ein Plage Noire geben. Am 28. + 29.04.2023 färbt sich der Weissenhäuser Strand wieder schwarz und das Who is Who der schwarzen Szene gibt sich wieder die Klinke in die Hand.

Zum Schluss noch eine kleine Bitte in eigener Sache. Liebe Freunde, gerne möchten wir auch in Zukunft für euch auf Festivals und Konzerte gehen und euch mit unseren Bildern und Berichten erfreuen. Ihr könnt uns in dieser Sache mit einer kleinen Geste massiv unterstützen. Wenn euch unsere Bilder und Berichte gefallen, dann hinterlasst uns doch Bitte ein kleines Abo auf Instagram und / oder Facebook. Das kostet euch keinen Cent, hilft uns aber richtig weiter.

VIELEN DANK!